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Archiv: Frankreich wird 2018 zum 2. Mal Weltmeister
Aus sportaktuell vom 15.07.2018.
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«Blick zurück»: 15. Juli 2018 Der blaue Parforceritt zum WM-Titel

Vor 2 Jahren wurde Frankreich in Russland nach bescheidenem Start Weltmeister. Ein Blick zurück.

Es hatte geblutet, das französische Fussballherz, als «Les Bleus» 2016 an der Heim-EM der Titel erst in der Verlängerung des Finals aus den Händen glitt. Doch die Tränen waren bald wieder getrocknet: Denn rund 2 Jahre später, am 15. Juli 2018, durfte die «Equipe Tricolore» den WM-Pokal in den Moskauer Abendhimmel recken. Wir erinnern uns:

  • Die Stars: Mit 4 Toren und 2 Assists avancierte Antoine Griezmann zur personifizierten Torgefahr. Auch Youngster Kylian Mbappé, damals noch keine 20 Jahre alt, netzte 4 Mal ein. Da störte es nicht, dass Olivier Giroud, der in jeder Partie eingesetzt wurde, keinen Treffer erzielte. Im Mittelfeld glänzte N'Golo Kanté als zentraler Kitt. Paul Pogba zeigte spätestens mit dem grossartigen Treffer im Final seine Qualitäten. In der Defensive sorgten Raphaël Varane und Keeper Hugo Lloris für Stabilität.
  • Die Vorrunde: Weltmeisterlich war das nicht, was Frankreich zum Auftakt ins Turnier zeigte. Zunächst der 2:1-Erfolg über Australien dank einem späten Eigentor der «Socceroos». Es folgte ein 1:0 über Peru, bei dem Mbappé nicht nur mit dem einzigen Tor der Partie, sondern der vielleicht längsten Auswechslung der jüngeren WM-Geschichte "glänzte". Vorzeitig für die Achtelfinals qualifiziert, begnügte sich die Elf von Didier Deschamps gegen Dänemark mit einem torlosen Remis.
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Mbappé: Erst getroffen, dann Zeit geschunden
Aus Sport-Clip vom 14.07.2020.
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  • Das Traumtor: Spektakel folgte dann im Achtelfinal. Argentinien wurde nach 1:2-Rückstand 4:3 niedergerungen. Mit dem 2:2, dem wohl schönsten Treffer des Turniers, schoss sich Verteidiger Benjamin Pavard in die Herzen der Frankreich-Fans – und auf die Wunschliste des FC Bayern München.

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Pavards wunderbarer Ausgleich gegen Argentinien
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 30.06.2018.
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  • Die Defensive: Aus einer gesicherten Abwehr heraus kämpfte sich Frankreich in den WM-Final. Sowohl Uruguay (2:0) als auch Belgien (1:0) wurden ohne Gegentreffer bezwungen. Wie man die Führung gegen die (einmal mehr) hoch gehandelten Belgier über die Zeit brachte, liess jeden Catenaccio-Liebhaber mit der Zunge schnalzen.
  • Der VAR: Kroatien hatte sich in der K.o.-Phase durch 3 Verlängerungen (und ein Penaltyschiessen) gekämpft. Im Endspiel trug Fortuna indes ein blaues Trikot. Neben Effizienz und einer beherzten offensiven Leistung war auch das Glück auf französischer Seite. Der erste VAR-Entscheid in einem WM-Final führte zu einem Penalty und dem 2:1 für Frankreich. Schon der Freistoss-Pfiff vor dem 1:0 des späteren Weltmeisters war mehr als umstritten gewesen. Doch am Ende hiess es 4:2 für Deschamps' Team. Dass der Titel letzten Endes verdient war, wollte keiner bestreiten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Markus Hunziker  (MH1)
    Der Verfasser dieses Artikels ist wohl kein Frankreich-Fan: "Weltmeisterlich war das nicht", "sondern der vielleicht längsten Auswechslung der jüngeren WM-Geschichte "glänzte"", "Catenaccio-Liebhaber ", "trug Fortuna indes ein blaues Trikot"
    Das wird dem Geschehen und der Leistung dieses Teams nicht gerecht!
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