Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Luganos Mission vor ZSC-Spiel Die Löwen zähmen, sonst brennt der Baum

Die letzten 3 Partien hat Lugano verloren und mit ihnen den Kontakt zum Playoff-Strich. Gegen den ZSC müssen dringend Punkte her.

Greg Ireland.
Legende: Braucht dringend ein Erfolgserlebnis Greg Ireland (rechts). Keystone

«Ich muss mit Sportchef Roland Habisreutinger zusammensitzen. Vielleicht müssen wir einmal wirklich nur mit jenen Spielern antreten, die bereit sind, immer alles zu geben.» So liess sich Lugano-Trainer Greg Ireland nach der 4:7-Klatsche beim ZSC im Tagesanzeiger zitieren.

Wenn jemand unsere Lage nicht kapiert hat, soll er seine Siebensachen packen und sich aus dem Staub machen.
Autor: Alessandro ChiesaLugano-Captain

Eine Aussage, die keines weiteren Beweises bedarf. In Lugano liegen die Nerven blank. Grund dafür ist nicht nur die Niederlage beim Meister, sondern vor allem auch die zuvor verlorenen «6-Punkte-Spiele» gegen Ambri und Genf – zwei direkte Konkurrenten im Kampf um einen Playoff-Platz, genau wie die Lions.

Fehlende Leidenschaft als Problem

Am meisten Kopfzerbrechen bereitet Ireland die Einstellung seiner Schützlinge. Obwohl die «Bianconeri» in besagten Spielen gute Phasen hatten, liessen sie sich von einem einzigen Gegentreffer komplett aus dem Konzept bringen.

Legende: Video 08.01.19: Die Lions zeigen Lugano den Meister abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.01.2019.

Am vergangenen Dienstag führten die Tessiner im Hallenstadion schnell mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Löwen ging bei Lugano aber nicht mehr viel. Genau dies brachte Ireland in Rage: «Nach dem ersten Drittel waren wir einmal mehr nicht leidenschaftlich genug und haben dem Gegner das Leben erleichtert», monierte der 53-jährige Kanadier, der selbst auch in der Kritik steht.

Wann ist das Fass voll?

Am Freitag empfängt Lugano den ZSC zur Revanche in der Resega. Captain Alessandro Chiesa fordert vor dem kapitalen Spiel Charakterstärke: «Wenn jemand unsere Lage nicht kapiert hat, soll er seine Siebensachen packen und sich aus dem Staub machen», heisst es im Corriere del Ticino.

Die Lage im Tessin ist angespannt, erste Anzeichen eines Zerwürfnisses zwischen Trainer und Spielern sind erkennbar. Jetzt hilft nur noch ein Sieg gegen die Lions weiter.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 8.1.19., 20:20 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Guido Casellini (CAS)
    Sogennante "Wenden" wurden mehrmals gezeigt aber doch nicht auf längere Zeit bewiesen....Keine 6 Punkten in den nächsten zwei Spielen......werden entgültig Endstation für den Trainer sein......genau sowie für die anderen 14 in den letzten 11 Jahren....wenn ich alle berücksichtigt habe....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Felice Limacher (Felimas)
    Typisch Chiesa: Es geht sicher nicht darum, dass die Spieler die Lage nicht kapieren, es geht darum was die Spieler daraus machen und wie sie auf die Situation reagieren. Aber viel mehr als solche seltsamen Sprüche traue ich Chiesa auch nicht zu... Mal abgesehen davon passt er wie auch Ireland perfekt zu Luguno.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen