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Geschichte, Geografie Serengeti – Kein Platz für Menschen?

Keine Menschen, die den Tieren ihr Territorium streitig machen: Das ist der Serengeti Nationalpark in Tansania – ein Paradies für Gnus und Zebras. Doch auch hier gibt es Leidtragende. In diesem Fall die Massai und Hadza. Die Volksgruppen bezahlen zu Gunsten des Naturreservats einen hohen Preis.

Legende: Video Serengeti – Kein Platz für Menschen? abspielen. Laufzeit 43:00 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 14.09.2016.

Abertausende Gnus und Zebras ziehen durch die Savanne in Tansania auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Nicht einmal die unzähligen Touristen aus Europa und Übersee können die Tiere in der Serengeti aus der Ruhe bringen. Das Naturreservat präsentiert sich in einer von Menschen unangetasteten Schönheit. Doch der Schein trügt.

Der Tourismus hat sich zum wichtigsten Devisenbringer des armen Landes entwickelt. Die Einheimischen profitieren jedoch kaum von dieser Entwicklung. Im Gegenteil: Sie wurden zu Gunsten des Naturreservats zwangsumgesiedelt und an den Rand der Serengeti gedrängt, obwohl sie zum Schutz und Erhalt der Savanne einen wesentlichen Beitrag leisten.

«Serengeti – Kein Platz für Menschen?» zeigt das Schicksal der vertriebenen Massai und Hadza und die historische Entwicklung von Naturschutz und Tourismus in Afrika. Der Film beleuchtet gleichermassen die Profiteure als auch die Opfer.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Geografie, Biologie, Ethik

Stichwörter: Umweltschutz, Naturschutz, Biodiversität, Tierwanderung, Grosswildjagd, Safari, Menschenrechte, indigene Völker

Produktion: Andreas Apostolidis. Anemon Productions 2009.

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.04.2019.