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Trinkwasser Tägerig Die Gemeinde hat sich beim Wasserverlust verrechnet

  • Die Meldung machte in den letzten Tagen Schlagzeilen: Tägerig verliere pro Jahr 40 Millionen Liter Wasser aus seinem Leitungssystem.
  • Diese Menge würde rund einem Drittel des ganzen Wasserverbrauchs entsprechen und würde wesentlich höher liegen als in anderen Gemeinden.
  • Nun zeigt eine neue Berechnung der Gemeinde: Die Zahlen waren falsch. Der Wasserverlust liegt in einem ähnlichen Rahmen wie bei anderen Gemeinden.

Die Zahl von 40 Millionen Litern Wasserverlust stand im Rechenschaftsbericht des Gemeinderates. Sie löste eine Rückfrage an der Gemeindeversammlung aus, auch einen Leserbrief und verschiedene Medienberichte, auch bei SRF.

Man habe nun nachgerechnet, teilt der Gemeinderat von Tägerig mit, und man habe gemerkt, dass man die Zahlen der Kalender- mit jener der Verrechnungsperiode durcheinandergebracht habe.

Der Gemeinderat bedauert dieses Missverständnis.
Autor: Gemeinderat Tägerig

In der Verrechnungsperiode vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 seien im Dorf 100'868 Kubikmeter Wasser verbraucht worden. Davon seien 86'596 Kubikmeter auch tatsächlich den Haushalten verrechnet worden. Es bestehe also eine Differenz, d. h. ein Wasserverlust von 14'272 Kubikmetern. Dies entpreche einem tatsächlichen Wasserverlust von 14 Prozent. Die ursprünglich genannte Zahl von 31 Prozent Wasserverlust sei falsch.

Die Mitteilung des Gemeinderates hält fest: «Der Gemeinderat bedauert dieses Missverständnis, welches zu einer falschen Interpretation führte, ja sogar den Verdacht aufkommen liess, es sei Wasserdiebstahl betrieben oder das Wasser illegal für den viel diskutierten Sportplatz verwendet worden.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Gretler  (gretleal)
    Das kleinere Lecks in Wassersystemen auftauchen ist schon richtig. Trotzdem könnte ein grösserer Teil des Verlustes verhindert werden, in dem Zielgerichtet an den Problemstellen repariert wird. Dies ist eine Kostengünstige alternative zu grossflächigen Sanierungen. Dazu muss man jedoch erst herausfinden, wo sich die Lecks genau befinden.
    Dieses Problem wäre für viele Gemeinden einfach Lösbar und hätte sowohl für den Ressourcenverbrauch sowie für die Gemeindekassen positive Auswirkungen.
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  • Kommentar von M. Gall  (Galli)
    Kann ja schon sein, dass auch Wasserdiebe am Werk waren. Aber die Wasserverluste sind auch technisch bedingt, dadurch, dass das ganze System unter Druck steht um das Eindringen von Fremdstoffen zu verhindern. So tritt bei Lecks halt Wasser aus. Dies ist immer noch günstiger als jedes kleine Leck zu reparieren.
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  • Kommentar von Walter Bachmann  (Waltsch001)
    Sind das Aargauer?
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