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Gesellschaft & Religion Zum Nationalfeiertag: 9 mal mehr wissen über die Schweiz

Zum 1. August erklären wir helvetische Bräuche, Eigenarten und Erfindungen kurz und knapp. Wir haben neun mal 100 Sekunden Smalltalk-Wissen zu Schweizer Sonderfällen zusammengetragen: vom Würzwunder Aromat bis zum charmanten Bünzlischweizer Papa Moll.

  • 1. Am Anfang stand der «Apfelschuss»

    Die Legende von Wilhelm Tell hält sich bis heute hartnäckig in der Schweizer Volksseele. Schliesslich inspirierten die Heldentaten von Tell, dem Freiheitskämpfer, drei Bürger von Uri, Schwyz und Unterwalden dazu, am 1. August im Jahre 1291 den Rütlischwur zu schwören. Tell, der mit einem Schuss aus seiner Armbrust einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schoss, vollbrachte ein Kunststück, das nicht nur in der Schweiz Stoff für Heldensagen lieferte.

  • 2. Die «Jassgrenze» teilt die Schweiz

    Pik oder Schilten? Der Schweizer Volkssport Jassen wird je nach Gegend mit deutschen oder französischen Karten ausgetragen. Die Grenze zwischen deutschem und französischem Blatt verläuft aber nicht entlang des Röstigrabens, sondern entlang der «Jassgrenze».

  • 3. Die «Autobahnvignette» ärgert nur die Schweizer

    Geht es um den Strassenverkehr, gibt es eine genuin schweizerische Eigenheit: die Autobahnvignette. Umstritten war das Abziehbild bereits bei der Einführung. Was seither folgte, waren grosse Diskussionen um einen kleinen Geldbetrag.

  • 4. Der «Helveticus» liess Bubenherzen höher schlagen

    «Ein guter Kamerad, der dich unterhält» – das Schweizer Jugendbuch «Helveticus» hatte zwar einen schwerfälligen Namen und der Inhalt war altmodisch und schulmeisterlich. Trotzdem wurde der 300-seitige Wälzer von Buben geliebt, etwa wegen der Bastelbögen. Im Jahr 1941 erschien die erste Ausgabe im Berner Hallwag-Verlag.

  • 5. «Papa Moll» – der Max Mustermann der Schweiz

    Papa Moll und seine Familie sind die typischen Schweizer unter den Kinderbuchfiguren. Hinter dem verschmitzten Lächeln von Papa Moll schimmert ein Stück solider, helvetischer Biederkeit durch – seit mehr als 60 Jahren.

  • 6. «Aromat» gibt der Schweiz ihre Würze

    Aromat, dieses ewige Schweizer Würzmittel, liegt noch immer im Trend. Auch bei den Jungen: Fast die Hälfte der Befragten zwischen 15 und 37 Jahren streut sich am liebsten die gelbe Würze aufs Ei. Und das obwohl das Rezept von Aromat schon mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat: ein Würzwunder.

  • 7. «Jodeln« ist ein Schweizer Brauch mit globalem Echo

    «Holleridido...» – verzücktes Jodeln ist alles andere als verstaubt. Der Jodel erobert die Charts und lockt 65'000 traditionsbewusste Besucher an die eidgenössischen Jodelfeste. Jodeln ist eine urige Schweizer Eigenart, denken die meisten. Doch ist das wirklich so?

  • 8. Dank dem «Schweizer Alpen Club» geht's hoch hinaus

    Der «Schweizer Alpen Club» ist heute ein Verein mit 140'000 Mitgliedern. Vor über 150 Jahren, im Gründungsjahr 1863, waren es gerade mal 358 Mitglieder, ausschliesslich Männer. Heute ist der SAC längst kein akademischer Männerverein mehr.

  • 9. «Birchermüesli» hält gesund – wer hat's erfunden?

    Wenn draussen die Temperaturen auf über 30 Grad klettern, dann steht uns der Sinn nach leichter Kost – einem Birchermüesli zum Beispiel. Das liegt nicht schwer im Magen und ist obendrein, so wissen wir, gesund. Dieses Wissen verdanken wir einem Mann namens Maximilian Bircher.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, 100 Sekunden Wissen, 01. August 2016, 6:20 Uhr

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