Die Protagonisten Georges Delnon – Intendant der Staatsoper Hamburg

Der Berner Georges Delnon kam nach Hamburg, weil es die Stadt ist, in der sich im Moment viel bewegt, auch dank der Elbphilharmonie.

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Die Faszination der Elbphilharmonie

0:37 min, vom 23.8.2017

Georges Delnon hatte Jobangebote aus Berlin und anderen Städten. Er entschied sich für Hamburg, auch aufgrund der einmaligen Kulisse: Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen gilt derzeit als Hotspot der internationalen Kulturszene.

Für Georges Delnon ist das eine willkommene Herausforderung. Immer wieder wagt sich der Berner Intendant an ungewöhnliche Projekte. Dieses Mal lässt er Mahlers 8. Sinfonie von einer einmaligen Lichtinstallation untermalen. Gemeinsam mit Stardirigent Kent Nagano wagt er das Experiment in der Elbphilharmonie, die für ihre einzigartige Akustik bekannt ist. Das Konzerthaus mit dem schwingenden Dach zieht Besucher aus der ganzen Welt an – der Druck ist gross, für den Schweizer Intendant der Hamburger Staatsoper, der sich an diesem Abend seinen eigenen Kulturtraum erfüllen will.

Hafenkräne in Hamburg Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Alte Hafenkräne – Ein Ort, an dem Georges Delnon gerne etwas inszenieren würde Privat

Wie ich nach Hamburg kam …

Ich wurde von der damaligen Kultursenatorin Barbara Kisseler von Basel nach Hamburg geholt um dort die Staatsoper zu leiten.

Was mich am Hamburger Hafen fasziniert …

Dass der Hafen Teil der Stadt, Teil des Lebens in der Stadt und auch wie in den Menschen, die dort leben, drin ist.

Mein Lieblingsplatz am Hafen …

Die kleine Terrasse in der Kantine im 12. Stock der Elbphilharmonie. Da kann man sehr weit die Elbe runter Richtung Meer schauen.