«Das Päckchen» von Franz Hohler

Ein Bibliothekar, ein dubioser Telefonanruf und eine gefahrenvolle Reise in die Vergangenheit – Franz Hohler erzählt in seinem Roman «Das Päckchen» die aufregende Geschichte einer verloren geglaubten mittelalterlichen Schrift – und wirft die Frage auf nach unserem Umgang mit dem historischen Erbe.

Portrait von Franz Hohler
Bildlegende: Franz Hohler erzählt in seinem Roman «Das Päckchen» die aufregende Geschichte einer verloren geglaubten mittelalterlichen Schrift. © Christian Altorfer

Der so genannte Abrogans, ein lateinisch-althochdeutsches Glossar, gilt als das älteste deutschsprachige Buch. Es ist lediglich in Abschriften überliefert. Das Original gilt als verschollen. Franz Hohler lässt in seinem neuen Roman einen fiktiven Schweizer Bibliothekar die Spur nach diesem einzigartigen Werk aufnehmen.

Dabei verstrickt sich dieser in eine abenteuerliche Geschichte, die er nicht mehr kontrollieren kann und ihn in die Welt des 8. Jahrhunderts katapultiert. Im Gespräch mit Felix Münger erzählt Franz Hohler von seiner Faszination für längst vergangene Jahrhunderte – und dass diese weit weniger fern sind, als dies den Anschein macht.

Buchhinweis:
Franz Hohler. Das Päckchen. Luchterhand, 2017.

Autor/in: Felix Münger